Vorbilder im Glauben

28.06.2017 - 17.09.2017

Eine Doppelempore über die gesamte West-, Nord- und Ostseite mit 83 großformatigen Bildern bestimmte die Innenansicht der evangelischen Sankt Katharinenkirche, An der Hauptwache, Innenstadt, vor ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Die Bilder waren vor dem Bombenangriff ausgelagert worden, aber nach dem Krieg gab es kein Bestreben, sie wieder in den Kirchraum zu integrieren. Anlässlich des Reformationsjubiläums kehren die Bilder in verschiedenen Etappen in Form von Szenenwechseln zu bestimmten Themen an ihren Ort zurück. „Propheten der Frömmigkeit – Vorbilder im Glauben“ lautet das Thema der Präsentation vom 27. Juni bis zum 17. September 2017.

Als die Katharinenkirche um 1680 gebaut wurde, war der lutherische Theologe Philipp Jakob Spener für viele Gläubige ein Vorbild, auch über Frankfurt hinaus. Er wollte den oft zu Formeln erstarrten Glauben wieder beleben, seine Schrift „Pia Desideria“ fand große Verbreitung - aber auch viel Ablehnung. Und Spener war nicht der Einzige, der den Glauben wiederbeleben wollte, er hatte auch Vorbilder, vor allem Heinrich Müller und Johann Arndt. Diesen dreien ist der Szenenwechsel 2017/2 gewidmet.

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